In-vitro-Fertilisation [IVF]

In-vitro-Fertilisation [IVF]
Embryotransfer


Sofort nach der Follikelpunktion untersucht der Embryologe / die Embryologin im Labor direkt neben dem Operationssaal, ob Eizellen in der gewonnenen Follikelflüssigkeit vorhanden sind (vgl. Abbildung).

Das nach der Eizellentnahme gewonnene Sperma wird im Labor aufbereitet (Spermaaufbereitung). Dabei werden nicht befruchtungsfähige, unbewegliche Spermien und Infektionserreger entfernt. Das aufbereitete Sperma wird 3 bis 6 Stunden später zu den Eizellen gegeben. Zur Insemination werden 100'000 bewegliche Spermien pro Eizelle verwendet.


Ablauf der In-vitro-Fertilisation, 1. Teil

Embryokultivierung

Die Eizellen werden 2 bis 3 Tage lang in einem Brutschrank, unter genau bestimmten Bedingungen, kultiviert. Eine erste Kontrolle der Eizellen unter dem Mikroskop erfolgt 16 bis 18 Stunden nach der Insemination (vgl. Abbildung). Nach 40 bis 64 Stunden erfolgt die zweite Kontrolle der jetzt geteilten, im 2- bis 8-Zellstadium vorliegenden Embryonen. Danach kann der Embryotransfer stattfinden.


Ablauf der In-vitro-Fertilisation, 2. Teil

Gelbkörperphase
Zur optimalen Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf eine Schwangerschaft erhält die Patientin ab dem Tag der Punktion das natürliche Gelbkörperhormon Progesteron. Dieses Hormon wird in Form von Scheidenkapseln oder als Scheidencrème verabreicht, welches mindestens bis zum Schwangerschaftstest, im Falle einer Schwangerschaft aber darüber hinaus, täglich angewendet werden muss.