Schritt 4: Kryokonservierung von Embryonen und Blastozysten

​Entstehen im Rahmen der laufenden Behandlung mehrere Embryonen oder Blastozysten (siehe auch Abb. 5), übertragen wir je nach Absprache mit Ihnen 1 oder 2 Embryonen bzw. Blastozysten. Die übrigen Embryonen und Blastozysten können wir auf Ihren Wunsch einfrieren und gemäss Schweizer Fortpflanzungsmedizingesetz während fünf Jahren aufbewahren – mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit um weitere fünf Jahre.

In einem späteren Zyklus können wir die Embryonen oder Blastozysten auftauen und in Ihre Gebärmutter übertragen. Mit diesem Vorgehen reduzieren wir das Mehrlingsrisiko und können Ihnen eine zweite Chance zur Erfüllung Ihres Kinderwunsches bieten – ohne weitere Stimulation und Follikelpunktion.

Um die Gebärmutterschleimhaut optimal auf die Übertragung der aufgetauten Embryonen und Blastozysten vorzubereiten, benützen wir die natürlichen Eierstockhormone Estradiol und Progesteron. Den richtigen Transferzeitpunkt ermitteln wir durch Ultraschalluntersuchungen.

Die Kryokonservierung von Embryonen und Blastozysten erfolgt nur im Einverständnis von Ihnen. Die genauen Bedingungen werden in einer separaten Vereinbarung festgehalten.

 

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