Unsere Geschichte

Mit den neuen Erkenntnissen der hormonellen Regulation der Eizellreifung und des Menstruationszyklus wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts unter der Leitung von Prof. Dr. med. Paul Keller die Hormonpoliklinik an der Frauenklinik des damaligen Kantonsspitals gegründet, welche nach rund 10 Jahren zur Klinik für Endokrinologie umbenannt wurde.

Während anfangs die Abklärung und Behandlung von hormonellen Problemen der Frau, die Verhütung und die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren dominierten, erhielten Kinderwunschbehandlungen mit der Entwicklung der In-Vitro-Fertilisation einen immer höheren Stellenwert. Vor dem Hintergrund dieses Wandels wurde die Klinik im Jahre 2006 Klinik für Reproduktions-Endokrinologie umbenannt.

Das UniversitätsSpital Zürich gehörte zu den ersten Kinderwunsch-Zentren der Schweiz, welche erfolgreich die In-Vitro-Fertilisation durchführten. Hier konnte auch in den 90er Jahren die erste Geburt der Schweiz nach Mikroinsemination und gut zehn Jahre später nach Polkörperdiagnostik erzielt werden. Wir führten auch als erste Klinik der Schweiz die Kryokonservierung von Eierstockgewebe ein, eine Methode, welche die Fruchtbarkeit von Frauen mit Tumorerkrankungen erhalten kann.